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Schwarze

Engel - Luzifer

 

 

Die vielen Namen des gefallenen Engels: hebr./arram. "satan", arab. "Schaitan", griech. "diabolos" oder "satanas" für Feind oder Widersacher. / hebr. "luzifer" für Lichtträger, aber auch Belial, Teufel, Beelzebub

Außerhalb des Christentum, des Judentum und des islamischen Glaubens hatte Luzifer viele Namen und Gesichter so meinte man Luzifer, wenn man von in Persien von Ahriman, im alten Griechenland von Hades, bei den alten Römern von Pluto und in der nordischen Mythologie von Loki. Den bösen Göttern meist des Todes und des Unheils, die im Gegensatz zu den "guten" Göttern standen. ("Gut" – ist hier sehr relativiert zu sehen, meist waren die Götter herrschsüchtig, rachsüchtig und alles andere als den Menschen wohlgewogen).

Der Fall Luzifers wird als Ursprungspunkt für den Teufelsglaube im Christentum, Judentum und des islamischen Glaubens angesehen. Einst war Luzifer der strahlende Engel an Gottes Seite, der Herrscher über Licht und Materie und mit deren Verwaltung beauftragt. Er soll der schönste aller Engel gewesen sein. Durch Hochmut vernachlässigte Luzifer seine von Gott gestellten Aufgaben. Er meinte er könne sich Gott gleichstellen und Gottes Werk besser tun. In der heutigen Sprache würde man das mit "Größenwahnsinn" umschreiben. Er wurde auf Gottes Geheiß von Michael aus dem Himmel gestoßen. Da er aber ein Geschöpf Gottes ist, ist er ihm unterstellt und kann niemals Gottgleich sein. Viele Engel folgten Luzifer in seinem Hochmut und wurden die Diener des Bösen. Diese bösen Engel verbanden sich mit Menschenfrauen; aus diesen Verbindungen sind die Dämonen entstanden.

Luzifer gilt als Verführer der Menschen zur Sünde und versucht die Menschen zu beeinflussen, dass sie sich von Gott und seinen Geboten abwenden. Er ist der Meister der Dämonen, deren Wirken schädlich für die Menschen ist. Sie schädigen die menschliche Integrität und Freiheit, was bis zur Besessenheit führen kann – die völlige Übernahme des Willens des Menschen. Luzifer und seine Dämonen gehörten ursprünglich zu Gottes himmlischen Heerscharen.

Luzifer war dem Irrtum unterlegen, das er als Gottes liebster Engel mit seiner Macht und seiner Kraft tun und lassen konnte was er wollte. Er glaubte, Gott habe keine Macht über ihn, weil er mit ihm die Macht geteilt habe, er nahm an die göttlichen Gebote übertreten zu können und dass niemand mehr Intelligenz besitze als er. Luzifer wollte zunehmend Macht über Gott und seine Schöpfung gewinnen. Er führte mit ca .1/7 aller Engel eine Rebellion gegen Gott – die Auflehnung gegen seine Gebote und Gesetzte. Sie wollten nicht nur seine Ordnung anzweifeln, sondern auch seine Stellung als Herrn stürzen. Das oberste Ziel Luzifers bestand darin, Gott seiner eigenen Macht zu unterwerfen und die Alleinherrschaft über den Kosmos zu erhalten. was ihm die Verbannung aus dem Himmelreich einbrachte. Es kam zu einem erbitterten Kampf der letztlich die Entscheidung bringen sollte. Zwischen Michael und Engeln und Luzifer und seinen Anhängern.

Die Namen Luzifers wechselten mit den Zeiten – Satan, Asmodi, Untier, in Ewigkeit verbannte, Teufel, Antichrist – man könnte diese Liste vermutlich beliebig weiterführen. Die Bösen Engel und die Dämonen sollen besiegt werden, wenn der Herr mit seinen himmlischen Heerschaften wieder zurück auf die Erde kehrt. Der Legende nach werden die bösen Engel und Dämonen nach der Apokalypse in immerwährendes Feuer verstoßen. Dämonen haben die gleichen Leidenschaften wie Menschen und Tiere und ihre Seele ist ebenfalls verwandt. Jedoch ist die Seele der Dämonen eher geistig, als die eines Menschen. Dämonen können sich nach eigenem Willen einem Menschen zeigen oder für ihn unsichtbar sein. Menschen mit pneumatischen Fähigkeiten sehen Dämonen auch gegen deren Willen.

 

 

 

 

Nichts ist länger als die Zeit, denn sie ist das Maß der Ewigkeit; und nichts ist kürzer als sie, denn sie fehlt uns an allen Ecken und Enden. Nie vergeht sie für den Ungeduldigen schnell genug, und nie verweilt sie dem Glücklichen lang genug. Ins Unermessliche dehnt sie sich im großen Raum und unwahrnehmbar zerfällt sie in kleine Teile. Jeder von uns verschwendet, und jeder bedauert ihren Verlust. Nichts geschieht ohne ihre Mitwirkung. Ins Meer des Vergessens versenkt sie, was für kommende Geschlechter ohne Bedeutung ist; doch allem, was wahrhaft groß und von Wert ist, schenkt sie ewiges Leben.

 

(Voltaire)